Spielbericht: 03

Siege: 02 Unentschieden: 01 Niederlagen: 00

  Preußen Vluyn  -  SUS Krefeld II     (2 - 0)   3 - 3

Torschützen: Christoph Burkhoff 2, Eddy Riefel

Bericht: Hartmut Storkmeier Spieleranzahl: 15 Grund: Asche

Spiel aus der Hand gegeben – Sieg verschenkt!
 

Nur ein 3:3 gegen SuS Krefeld.

Nach einer 3:0 Führung haben wir am Samstag gegen Krefeld einen sicher scheinenden Sieg noch in ein Unentschieden verwandelt!

Aber der Reihe nach. Der Platz war in einem schlechteren Zustand als am Donnerstag beim Training, doch es regnete wenigstens nicht von Beginn an.

Wir traten mit 15 Spielern an, unter ihnen auch das Geburtstagskind der Woche Detlef Steininger. Die schwere Last, die 10 zu tragen, übernahm Timo Neumann, der seine Sache gut machte, das Spiel immer wieder ankurbelte und großen Einsatz zeigte.

Zunächst zeigten die Krefelder, dass sie es durchaus verstehen, den Ball in den eigenen Reihen zu halten. Minutenlang bekamen wir keinen Zugriff trotz kämpferischen Einsatzes. Aber dem Gegner gelang auch kein gefährlicher Angriff und allmählich wendete sich das Blatt zu unseren Gunsten. Die ersten Torchancen ergaben sich, aber es dauerte bis Mitte der ersten Halbzeit, bis endlich zwei scharf getretene Flanken von Edi Riefel ihr Ziel in Person von Christof Burkhoff fanden. Das befreiende 1:0 fiel nach Vorarbeit von unserem Keeper Stefan Fullenkamp. Dessen weiter Abschlag auf die rechte Außenbahn hatte Edi angenommen und zu einer Flanke in den Strafraum verwertet. Christof war geschickt seinem Gegenspieler entwischt und drosch den Ball ohne Ballannahme aus kurzer Distanz

ins gegnerische Tor.               
 Torwart und Vorlagengeber Stefan F.

 

Das zweite Tor war fast eine Kopie des ersten, diesmal aber ohne die Beteiligung unseres “Schnappers“ und die Flanke aus kürzerer Distanz vom rechten Strafraum in den Fünfmeter-Raum getreten und wieder von Christof eiskalt verwandelt.

 zeigte Torjägerqualitäten wie einst Gerd Müller

Pausenstand völlig verdient 2:0 für Preußen-Vluyn!

Es wurde gewechselt, Christoph Schlösser kam für Tomek Strach auf die linke Seite, Detlef Steininger löste Timo Frankenbusch auf der rechten Verteidigerposition ab. Das Spiel blieb in unseren Händen, Edi hatte schon in der ersten Halbzeit mit einem Kopfball aus kurzer Distanz Pech gehabt, jetzt schien ihn der Torwart gänzlich zu entnerven, denn alles was er versuchte scheiterte schließlich am Krefelder Schlussmann. Eine Eck für den Gegner nutzte unser Couch Toni zum weiteren Spielerwechsel, worüber sich Uwe Tschuschke sicher zu Recht ärgerte, doch passierte in dieser Phase noch nichts. Es fiel sogar endlich das 3:0 durch einen weiteren Versuch von Edi, selbst ein Tor zu erzielen. Vom Strafraumrand und mit dem linken Fuß überwand er doch noch mit sattem Schuss den gegnerischen Schlussmann.

Jetzt schien die Sache gelaufen und genau das war wohl der Hauptfehler.

Guido ging vom Platz, damit Norman K. endlich auch zum Einsatz kam, und plötzlich tummelte sich alles am gegnerischen Strafraum. Timo Frankenbusch war noch mal für Michael Bönisch auf den Platz gekommen und Tomek für Christof Burkhoff. Die Torchancen häuften sich, aber nach hinten wurden wir wieder anfällig. Diesmal aber nutzte der Gegner die Chancen, die ihm geboten wurden. Mit nur drei Gelegenheiten und drei Schüssen in der letzten Viertel Stunde gelang es ihm, das Spiel noch fast auf den Kopf zu stellen.

Natürlich spielten auch individuelle Fehler eine Rolle, aber so fahrlässig Disziplin und Zuordnung aufzugeben sollte allen ein Anlass sein, darüber nachzudenken, dass nicht die Höhe des Sieges oder ein eigenes Tor entscheidend sind, sondern der Gesamterfolg der Mannschaft. Das wofür man gegen einen guten Gegner die ganze Zeit gekämpft hat. Schade! Da ich in der zweiten Halbzeit für Uwe auf den Platz gekommen war, habe ich mich auch fragen müssen: Was ist da schiefgelaufen? Und habe schlecht geschlafen. Das war ich aber hoffentlich nicht allein, denke ich.

Egal, vorbei, Mund abputzen! Nächstes Mal besser machen! Schließlich nicht verloren. Die Serie hält. Ist die „echte“ 10 wieder da, soll uns so etwas nicht wieder passieren. Oder Heinz?

Unser treuester Fan !

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