Spielbericht: 04

Siege: 03 Unentschieden: 01 Niederlagen: 00

  GA Sterkrade  -   Preußen Vluyn    (0 - 6)   2 - 14

Torschützen: Adam Burkhoff 5, Eddy Riefel 4,  Christoph Burkhoff,
                   Thomas Strach, Hartmut Storkmeier, Michael Böhnisch,
                   Uwe Tschuschke

Bericht: Hartmut Storkmeier Spieleranzahl: 12 Grund: Kunstrasen

Sensationeller 14:2 Sieg über den SC Glück-Auf Sterkrade!

Da haben sich die Alten Herrn von Preußen-Vluyn mit einer ganz starken Partie nach der enttäuschenden Schlussphase im Heimspiel gegen Krefeld zurückgemeldet!

Mit nur zwölf Spielern fuhren wir nach Oberhausen. Doch der zwölfte war Adam Burkhoff, der mit seinen 38 Jahren zwar durchaus schon ein „alter Herr“ ist, aber auf dem Platz nicht zu halten war.

Also mit nur einem Spieler auf der Bank ging's  punkt 15 Uhr auf einem super Kunstrasen bei langsam einsetzenden Nieselregen los. „Pep“ Feuerbach hatte zuvor in der Kabine einen genialen Schachzug bei der Mannschaftsaufstellung gemacht und aus der Not eine Tugend: Guido spielte zweiter Manndecker neben Michael Bönisch und Marius Malik im Zentrum. Adam kam über die rechte Seite, links spielte Tomek Strach, im Zentrum die „10“ Heinz Hüsch und Uwe Tschuschke, im Sturm wie gewohnt Christof Burkhoff und Tormaschine Edi Riefel und hinter den Spitzen Philipp. Das Spiel begann von Vluyner Seite hoch konzentriert und äußerst druckvoll. Guido interpretierte seine ungewohnte Position nach wenigen Minuten schon mit einem satten Torschuss, den der gegnerische Keeper noch ablenken konnte. Doch nach gut fünf Minuten klingelte es zum erstem Mal im Kasten der Oberhausener. Adam hatte sich über rechts durchgedribbelt und flach in den Strafraum gepasst, wo Edi nur noch den Fuß reinhalten brauchte. Weiter ging's in einem Tempo, dass einem der Gegner leidtun konnte. Einen sehenswerten Treffer erzielte Adam selbst mit einem Schuss von rechts unhaltbar in den linken Giebel. Nach einer Viertel Stunde stand es 3:0 und Philipp begann als erster den Auswechsel-Reigen, dem in etwa 10 Minuten Abstand fast die gesamte Mannschaft folgte. Das klappte super und entlastete unseren Team-Chef, der ungewohnt laut die ersten Minuten mitfieberte, dann sich aber immer mehr entspannen konnte.

Zur Halbzeit stand es 6:0 für unser Team, u. a. hatte Tomek ein Kopfballtor erzielt, und für Sterkrade war klar, dass dies kein wirklich angenehmer Nachmittag werden würde.

Die Oberhausener blieben aber bis zum Schluss in jeder Minute ein äußerst fairer Gegner, mal abgesehen davon, dass Uwe mit der gegnerischen 10 einen z. T körperlichen, aber ansonsten rein verbalen Zweikampf führte, der aber beigelegt werden konnte.

In der zweiten Halbzeit ging es ungebremst mit dem gleichen Tempo und dem gleichen Einsatz weiter. Dass der Gegner durchaus auch gute Leute in seinem Team hatte, zeigen die beiden Gegentreffer, an denen unser „Schnapper“ keine Schuld trifft. Einmal hatte Adam ganz ungewohnt den Gegner zu einem Konter eingeladen, ein anderes Mal geriet der Befreiungsschlag nach einer Ecke des Gegners zu kurz und landete etwa kurz hinter der Strafraumgrenze auf den „Schlappen“ eines Gegenspielers, der sich nicht lange bitten ließ und mit noch abgefälschtem Schuss unserem Schlussmann keine Chance ließ. Dies aber schon zu einem Zeitpunkt, als wir zweistellig führten.

Es folgte eine sehr nette Geste unseres Teams, die mir verhalf, nicht eine weitere Saison torlos zu bleiben. Nachdem Edi im gegnerischen Strafraum das Gleichgewicht verloren hatte, aber wie immer mit herzzerreißendem Aufschrei zu Boden ging, konnte der Schiedsrichter – außer es ist Richard Z.– gar nicht anders als auf den Elfmeterpunkt zu zeigen. Da schlug überraschend meine Stunde und der Stein, der mir vom Herzen fiel, als der Ball zunächst unter die Latte, aber dann eindeutig ins gegnerische Netz ging, müsste Hansi in Vluyn gehört haben. Treffer Nr. 12!

Die folgenden Tore erzielten ebenfalls per Elfmeter Michael Bönisch, allerdings deutlich souveräner ins obere rechte Toreck geschossen und Uwe Tschuschke vom Strafraumrand mit platziertem Distanzschuss in den linken Torgiebel. Alles absolut unhaltbar für den gegnerischen Schlussmann. Gleiches gilt für die nicht weiter beschriebenen Tore von Christof, Adam und Edi. Eine unglaubliche Dominanz im Mittelfeld und Kaltschnäuzigkeit im Abschluss bescherten unserem Team einen verdient hohen Sieg.

Klar, dass danach das Bier des Gegners, aber auch die mitgebrachte Kiste besonders gut schmeckte. Ein 13. Spieler hätte sich übrigens im Flur umziehen müssen, so klein war die Kabine bei Sterkrade. Trotzdem ein „OlleMann...!“ und das Bier geht auf meine Rechnung. Danke Jungs!!!


Datenschutzerklärung