Spielbericht:19
Siege:17
Unentschieden:01
Niederlagen:01

  DJK Vierlinden  -   Preußen Vluyn  (2 - 6)   6 - 8

Torschützen: Adam Burkhoff 4, Eddy Riefel 2, 
                   Uwe Tschuschke, Bodo Deutschmann

Bericht: Hartmut Storkmeier Spieleranzahl: 11 Grund:Kunstrasen

Fahrt in den Duisburger Norden mit nur elf Spielern!

Bodo sei dank!
Unser ex-capitano hatte sich breitschlagen lassen mitzufahren und das hätten wir  ohne ihn auch nicht geschafft!
Dazu zeigte sich Vierlinden als ein zu starker Gegner.
Es wurde ein hart erkämpfter Sieg, wie das Ergebnis 6:8 für das Auswärtsteam belegt.
Erneut fehlten neben vielen anderen Verletzten und Urlaubern feste Größen wie Guido S., Timo N., MariusM. und Heinz Hüsch.
Dafür spielte ein überragender René Beuth, der in der Schlussphase alles wegputzte, was die schwächelnden Mitspieler durchließen. Riesenlob!
Und sein Trikot war diesmal am Ende so durchgeschwitzt
wie meins nach 20 Minuten, was eigentlich unmöglich ist!
Nun der Reihe nach, denn es fing vielversprechend an.

Bei Sonnenschein ging es auf gut bespielbarem Kunstrasen um 15 Uhr los. „Pep“ Feuerbach, der alte Fuchs, hatte Adam Burkhoff auf den linken Flügel gestellt. Ein genialer Schachzug, denn mit dieser „Rakete“ über außen hatte der Gegner nicht gerechnet!
Uwe Tschuschke übernahm im Mittelfeld die Position der „10“
(er hatte es vor dem Spiel tatsächlich geschafft, Heinz Stammtrikot überzuziehen, das allerdings an einigen Stellen etwas spannte).
Wippi spielte hinter den Spitzen Edi und Christoph,
rechts auf seiner Stammposition Bodo, links Adam,
zentral defensiv ich, in der Verteidigung Timo F. und Norman Molz.
In der Mitte René Beuth, im Tor „Schnapper“.
Das waren die elf Spieler,
auf der Bank saß neben Toni nur Atze Jütten.

Das Spiel begann für den Gegner traumatisch:
Während seine Angriffe erfolgreich abgewehrt wurden,
saßen unsere Konter!
Den ersten Treffer markierte Uwe T., der ein flaches Zuspiel von Edi  aus kurzer Distanz verwandelte, perfektes Stellungsspiel oder der Torriecher eines „alten Hasen“.
Das schien für Vierlinden nur ein Zufall gewesen zu sein,
denn sie kriegten die linke Seite weiterhin nicht in den Griff.
Schlag auf Schlag fielen für uns die Tore und nach 20 Minuten konnte
PR-Mann Atze auf whatsapp eine 5:0 Führung verkünden.
Tor Nr. 2 hatte Edi erzielt, das nächste machte Adam, dann war Bodo als Elfmeterschütze, gewohnt abgebrüht, erfolgreich
und Treffer Nr. 5 war wieder Sache von Adam.

Wer aber nun glaubte, die Messe sei gelesen, der irrte sich gewaltig!

Es fielen kurz darauf zwei Gegentreffer, einer davon ein unhaltbar geschossener Freistoß, zentral aus etwa 18 Meter Entfernung, verursacht durch ein ungeschicktes Handspiel von mir und ein Treffer über rechts, wo für einen Moment Unordnung geherrscht hatte.
Doch die Antwort kam erneut von Adam mit dem 6:2 Pausenstand.

Das Team des Gegners hatte schon im Verlauf der ersten Halbzeit wiederholt ausgewechselt. Wir waren hingegen langsam platt,
denn das Tempo war bei schwülen Wetter weiterhin hoch.
Stimmen, die warnten: „Das wird noch knapp!“ behielten recht. Abgesehen von Laufwunder Adam ließen unsere Kräfte im zweiten Durchgang  deutlich nach und das führte zwangsläufig zu Fehlern,
die der spielerisch starke Gegner  eiskalt ausnutzte.
Stefan F. im Tor hatte alle Hände voll zu tun, aber musste u. a. noch zwei stark geschossene Freistöße passieren lassen, alle aus zentraler Position verwandelt.
Timo hatte wie Norman keine Zeit für Ausflüge in die gegnerische Hälfte. Wir blieben unter Druck, aber durch Konter weiterhin gefährlich.
Mit seinem zweiten Tor machte Edi den Abstand wieder erträglicher und Adam erzielte Treffer Nr. 8, sein vierter heute und wie ich finde sein schönster: ein Hammer in die Bude des Gegners knapp innerhalb des Srafraums, absolut unhaltbar.
Schnapper konnte sich noch bei zwei der insgesamt acht(!) Freistößen mit Paraden auszeichnen und auch zwei aussichtsreiche Möglichkeiten des Gegners mit dem Fuß vereiteln.
Am Schluss waren auch die Spieler aus Vierlinden erschöpft und frustriert, dass ihre Aufholjagd immer wieder zunichte gemacht
worden war.

Endstand 8:6 für Vluyn und dafür hatte insbesondere René gekämpft, der völlig platt seine Schuhe noch auf dem Platz auszog,
aber ohne fremde Hilfe zum Biertisch kam, wo der Gegner bereits kühles Bier bereitgestellt hatte.
Wir waren alle froh, den Sieg nicht aus der Hand gegeben zu haben und manches hitzige Wortgefecht war rasch vergessen.
Die drei Ü50 Spieler im Mittelfeld erschöpft und nun entsprechend durstig.
Wippi hatte sich übrigens im Spiel nach hinten orientiert und uns im Abwehrkampf beigestanden.
Christoph blieb heute ohne Torerfolg, was aber nicht heißt, dass er nicht maßgeblich zu dem Sieg beigetragen hätte. Er entwickelt sich immer mehr zum  Vorbereiter und das macht ihn nicht weniger wichtig fürs Team!
Prost! Die Serie hält!


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