Spielbericht:18
Siege:16
Unentschieden:01
Niederlagen:01

 Preußen Vluyn -   FC Aldekerk  (2 - 0)   5 - 0

Torschützen: Christoph Burkhoff 2, Thomas Strach,
                   Uwe Tschuschke, Eddy Riefel

Bericht: Hartmut Storkmeier Spieleranzahl: 13 Grund: Rasen

Klarer Heimsieg über den FC Aldekerk!

Ohne den in den USA Bier trinkenden und seinen Muskelfaserriss auskurierenden Heinz Hüsch, ohne Abwehrchef und Kapitän Marius Malik und mit zwei neuen Gesichtern traten wir am Samstag auf unserem Rasenplatz an der Sittermannstraße gegen eine sichtlich aufgerüstete und hoch motivierte Mannschaft aus Aldekerk an.

Ihnen gehörten auch die ersten klaren Torchancen u. a. ein Kopfball, der denkbar knapp an dem von Lars Schüpfer gehüteten Vluyner Tor vorbeiging. Auf der Verteidigerposition wieder dabei Christoph Schlösser, den Rückenprobleme lange vom Fußball fernhielten. In der Mitte für Marius wieder völlig fit René Beuth, rechts „Oldie“ Detlef Steininger, im zentralen Mittelfeld neben Timo Neumann Uwe Tschuschke, hinter den Spitzen Guido Szutarski. Aber nach dieser unkonzentrierten ersten Phase gelang uns das erste Tor. Einen lang geschlagenen Pass von Guido konnte Edi Riefel geschickt mit dem Kopf weiterleiten auf Christoph Burkhoff, der auf den gegnerischen Torhüter zu stürmte und ihn geschickt umspielte, also zum Glück keinen der bei der eigenen Mannschaft so gefürchteten „Schischeck-Lupfer“ probierte. Tor Nummer zwei erzielte noch vor dem Halbzeitpfiff sein Sturmpartner Edi mit schönem Volleysschuss.

Den dritten Vluyner Treffer besorgte Uwe Tschuschke mit einem sicher verwandelten  Foulelfmeter, nachdem Adam Burkhoff im Strafraum klar von den Beinen geholt worden war. Das erhitzte die Gemüter der weiterhin bissig spielenden Aldekerker Spieler umso mehr. Zum Glück waren sie mehr mit Meckern beschäftigt als mit Fußballspielen. Unsere Konter, häufig über rechts mit Adam und dem eingewechselten Stephan Wippler (Guido hatte um eine Pause in der zweiten Spielhälfte gebeten), sorgten immer wieder für Gefahr vor dem gegnerischen Tor. Übrigens kam noch Sascha Döllinger im Laufe des zweiten Durchgangs für Detlef Steininger und ich für Christoph Schlösser. Tomek spielte dann ungewohnt auf der linken Verteidigerposition, was ihn aber nicht davon abhalten konnte, das 4:0 zu erzielen, ein typisches Abstaubertor nach einem Pfostenschuss von Adam. Sein Bruder kam dann doch noch zu seinem „Lupfer“, allerdings in verkleinerter Form im Fünf-Meter.Raum vorbei an dem verzweifelten Schlussmann des Gegners.

Endergebnis ein klares 5:0, was nicht ganz den Spielverlauf widerspiegelt, da der Gegner durchaus seine Chancen hatte, aber diese entweder kläglich vergab oder Lars im Tor parierte, wie z. B. bei einem der insgesamt acht Freistöße an der Strafraumgrenze, die Schiedsrichter Richard Zdzieblo fürAldekerk pfiff: Er konnte einen scharfen und platzierten Schuss noch mit den Fingerspitzen um den linken Pfosten lenken. Auch ein flaches Zuspiel von mir aus kürzester Distanz meisterte er fast so souverän wie Deutschlands Nr. 1 Manuel Neuer. Zu viel mehr Chancen kamen unsere Gegner jedoch nicht trotz nicht nachlassender Bemühungen.

Die erhitzen Gemüter beruhigten sich erst nach dem Abpfiff. Bei gut gekühltem Bier konnten schließlich auch die Gegner wieder lachen. Sie ärgerten sich über einen nicht gegebenen Strafstoß, der allerdings aus Vluyner Sicht und zum Glück auch aus der des Schiedsrichters  keiner war, ein absichtliches Handspiel, das aber nicht wirklich einen Torerfolg vereitelte, da René die Situation noch hätte bereinigen können.

Unser Team zeigte sich gewohnt geschlossen und in der Lage, neue Spieler zu integrieren und auch ungewöhnliche Umstellungen erfolgreich zu gestalten.

Und Elfmeterschützen aus Jogis Team können sich vor dem Spiel gegen Frankreich zwecks Beratung bei Uwe T. melden!


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