Spielbericht: 06

Siege: 05 Unentschieden: 01 Niederlagen: 00

   MSV Moers  -   Preußen Vluyn    (0 - 6)   1 - 9

Torschützen: Eddy Riefel 4, Adam Burkhoff 2, Christoph Burkhoff,
                    Thomas Strach, Heinz Hüsch

Bericht: Hartmut Storkmeier Spieleranzahl: 11 Grund: Asche

9:1 Sieg in Meerbeck gegen den MSV Moers

Die Spielabsage lag schon in der Luft, doch dann wurde noch der elfte Spieler gefunden: Vielen Dank an Uwe Hüsch, der den Job zwischen den Pfosten für unsere verhinderten goalies übernahm. Er hat es nicht bereut, denn der Samstagnachmittag fing zwar mit einer traurigen Nachricht an, entwickelte sich dann aber zum erfolgreichen und fröhlichen Samstag mit Bier und guter Laune in der Kabine. Zufriedene Gesichter bei mühsam zusammengekratzten elf Spielern!

Das Spiel begann bei Sonnenschein auf rotem, staubigem Untergrund pünktlich um 15.30 Uhr. Und es dauerte etwa eine Viertelstunde und der ein oder andere Moerser Spieler wünschte sich vielleicht schon, dass wir abgesagt hätten. Denn es stand bereits 3:0 für die AH Preußen-Vluyn.  Adam Burkhoff hatte Treffer eins über rechts vorbereitet, vollstreckt hatte Edi Riefel. Die nächste „Bude“ machte Adam fast im Alleingang, er schloss über die rechte Seite kommend mit präzisem Schuss halbhoch ins rechte Toreck unhaltbar ab. Das dritte Tor machte Tomek, der eine Konfusion des Gegners im Strafraum perfekt für sich nutzen konnte. Ferner trafen noch vor dem Halbzeitpfiff  Christof Burkhoff zum 0:2, noch einmal Edi und mit einem schönen Distanzschuss von der rechten Strafraumgrenze in die linke Torecke Mittelfeldmotor Heinz Hüsch. Überragend spielte neben ihm im zentralen Mittelfeld Teddy, der Edi bei seinem Treffer nach elegant gewonnenem Zweikampf hinter der Mittellinie und einem super Anspiel perfekt bedient hatte. Es ging für die Moerser alles viel zu schnell, Adams Turbo, das aggressive Vor-Checking unserer Mittelfeldspieler und Angreifer, unsere schnellen Kombinationen. Das gegnerische Team kam im ersten Durchgang zu keinem gefährlichen Angriff und Uwe im Tor, in geliehenen Klamotten, hatte nichts zu befürchten.    Adam half aus, ist ja auch alt genug mit 38.

Apropos Klamotten – vielleicht mieden die Gegenspieler den Zweikampf, weil unsere Trikots von Timo F. genial präpariert worden waren. Unser Zeugwart hatte den Schweißgeruch der letzten Woche perfekt wiederaufbereitet. Echt 'ne super Lösung, Timo! Brauchen dann aber Nasenklämmerchen zum Trikots-Satz!

Im zweiten Spielabschnitt, Spielstand 0:6 und Heinz hatte zurecht darauf hingewiesen, nicht überheblich aufzutreten und damit den den Gegner zu provozieren, ging es ähnlich dominant weiter wie im ersten Durchgang. Die Moerser blieben weiterhin ungefährlich und – das sollte betont werden – sehr fair! Wir brauchten heute keinen bad guy, Teddy blieb bis zum Abpfiff absolut entspannt. Einen Gegentreffer mussten wir allerdings doch noch hinnehmen. Über seine rechte Seite hatte das Moerser Team gekontert und Tomek konnte den extrem schnellen Gegenspieler nur noch mit einem Foul im eigenen Strafraum stoppen. Uwe H. konnte an dem plaziert geschossenen Elfmeter nichts machen, zum Glück warf er sich nicht in den Staub und so konnte ich meine Trainingshose später wieder sauber (und immer noch frisch gewaschen riechend!) in Empfang nehmen. Timo F.,der viele Kilometer zurückgelegt hatte (mit dem Auto von Berlin), um aufzulaufen und auszuhelfen, erzielte heute keinen Treffer, aber machte so wie das ganze Vluyner Team ein super Spiel (Und das mit dem Trikotwaschen wird noch, Timo!). Dass Edi beim letzten Treffer in diesem Spiel von mir überragend in Szene gesetzt worden war, hätte ich fast vergessen (übrigens Scorerpunkt Nr.2, Edi – war auch an Heinz' Treffer beteiligt). Unsere Stürmer machten es der Hintermannschaft des MSV schwer, profitierten aber auch von immer mehr Fehlpässen des Gegners. Christof schob noch ein dickes Dingen am linken Pfosten vorbei, Edi tanzte seinen Gegenspieler extrem elegant aus, die Moerser waren absolut nicht zu beneiden und freuten sich aufs Spielende.

Freundschaftliche Atmosphäre nach dem Abpfiff und eine Kiste Bier in der Kabine, die wie immer noch einmal aufgefüllt werden musste. Mannschaftskapitän Marius Malik muss jetzt das „OlleMannPollemann...“ zu Hause üben, vielleicht auf dem Balkon, sonst muss Heinz einspringen oder Bodo seine aktive Zeit noch um mindestens zehn Jahre verlängern. Bodo blieb heute verletzt Zuschauer am Spielfeldrand, ebenso wie René Beuth und Claudio. Allen gute Besserung! Denn wie knapp es vor Spielanpfiff aussehen kann, haben wir gerade heute wieder zu spüren bekommen. Einen Dank an Christof Burkhoff, der unzählige Telefongespräche geführt hat, und an Heinz, der seinen Bruder  Uwe zum Mitspielen überreden konnte (vielleicht müssen „Schnapper“ und Sven nun künftig um ihren Einsatz bangen).

 Uwe Hüsch rettete unseren Spieltag.

„Pep“ Feuerbach, unser Erfolgscoach, sah nach Spielende ein wenig glücklicher aus. Wir wissen, was wir an ihm haben und an seinen genialen Schachzügen bei der Aufstellung und der unnachahmlichen Kabinenansprache.

Toni, dein Team steht hinter dir!

 


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