Spielbericht: 34

Siege: 31 Unentschieden: 03 Niederlagen: 00

 Tusem Essen -   Preußen Vluyn  (1 - 1)   1 - 4

Torschützen: Eddy Riefel 2, Heinz Hüsch, Guido Szutarski

Bericht:Hartmut Storkmeier Spieleranzahl: 14 Grund: Kunstrasen

Einen neuen Gegner lernte das Team der AH von Preußen Vluyn an diesem Samstagnachmittag kennen: Tusem Essen, wo offensichtlich nicht nur Handball gespielt wird, denn das „Weiße Ballett“ präsentierte sich als ein durchaus ernst zu nehmender Gegner.

Uns empfing eine Platzanlage mit schönem Kunstrasen und ein kalter Wind. 15 Minuten früher als geplant fingen wir daher an, gerade noch rechtzeitig für Mittelfeldmotor Heinz Hüsch, dem bei Auswärtsspielen offenbar sein Porsche fehlt. Mit dabei war nach längerer Pause Christoph Schlösser („Stoffel“), der auf gewohnter Position im linken Mittelfeld anfing und zeigte, dass er es immer noch drauf hat, auch wenn die Puste fehlt (noch!). Zum Einsatz von Beginn kam „Oldie“ Detlef Steiniger, „Stammesältester“ und Routinier durch und durch. Er spielte für René Beuth, der nach kurzem Warmlaufen passen musste.     Rene Beuth leider verletzt

Das Spiel begann zwar mit Feldüberlegenheit der Schwarz-Weißen, doch unkonzentriertes Spiel, hektische Pässe verhinderten zunächst klare Torchancen. Also nahm Guido S. zweimal Maß von der Strafraumgrenze, halb-linke Position, und überwand beim zweiten Versuch den Essener Keeper mit einem schönen Distanzschuss ins obere linke Toreck. Verdientes 1:0!

Doch es blieb weiter holprig in unserem Spiel. Eine gute Torchance wurde vergeben gemäß dem Motto „Mach du ihn, ich mach ihn sicher“ in diesem Fall aber eben nicht „...rein“. Vielleicht wollten die Spieler ihrem Knipser Christof Burkhoff dabei helfen, die 50-Tore-Marke zu erreichen, doch „Tschischeck“ hatte heute kein Glück und konnte das Zuspiel nicht verwerten.

Eine schöne Flanke von „Alt-Star“ Bodo Deutschmann von rechts kam zwar punktgenau bei Edi Riefel an, aber Kopfballspiel ist nicht wirklich die Stärke unseres „Dorf-Sheriffs“. Es folgte die Schrecksekunde, als der Schiedsrichter auf den Elfmeterpunkt zeigte: ein gegnerischer Spieler war im Strafraum zu Fall gekommen, eine vertretbare Entscheidung. Der Essener Torhüter, der 62-jährig heute sein letztes Spiel bestritt, bekam die Chance. Doch der plaziert geschossene Elfmeter konnte von unserem Schlussmann zur Ecke abefälscht werden. Glück gehabt! Dennoch kassierten wir kurz vor der Pause den Ausgleich, als das Mittelfeld etwas zu weit vorgerückt war, die Essener zügig konterten, ein Befreiungsschlag zu kurz geriet und der Gegner über rechts auch unserem Schlussmann Stefan („Schnapper“) keine Chance ließ.

 "Schnapper" Stefan Fuhlenkamp als sicherer Schlussmann

Im zweiten Durchgang wurde wie gewohnt gewechselt dank einer guten Kameradschaft. Für Stoffel spielte Tomek Strach auf der linken Position im Mittelfeld und ich auf der rechten für Bodo. Nun war es Zeit, das wenigstens einer unserer beiden Stürmer traf. Edi plazierte einen Freistoß so, dass der Gegner den Ball schließlich selbst per Kopf im Tor unterbrachte, und ein zweites Tor bereitete er vor, indem er Heinz Hüsch im Fünfmeterraum bedienen konnte. Das war aber noch nicht das Ende der Partie, denn die Essener legten sich noch mal ins Zeug. Uwe Tschuscke musste mit allen Mitteln einen gefährlichen Angriff verhindern, auf der Gegenseite bekamen Heinz und Tomek die Härte des Gegners zu spüren. Zum Glück musste niemand verletzt ausscheiden. Beinahe  noch ein zweiter Elfmeter gegen uns, doch der Schiedsrichter, der meistens mit seinen Entscheidungen richtig lag – abgesehen von ein, zwei Abseitspfiffen – verlegte den Ort des Vergehens an die Strafraumgrenze. Der Freistoß blieb folgenlos und endlich konnte Edi mit seinem zweiten Treffer den Deckel drauftun. Eine schöne Kombination über links, an der ich mich beteiligen konnte, zwei Hüftwackeler unseres Stürmers und der Abwehrspieler und der Torwart hatten das Nachsehen: der  Ball rollte fast ohne weiteres Zutun in die linke Torecke (in der Mitte lauerte noch Christof B., aber an diesem Tag war für ihn außer einem Pfostentreffer nichts drin).

In der Kabine strahlende Gesichter, eine Kiste von „Pep“ Feuerbach, Gebutstagskind der letzten Woche, etwas missgestimmte Gesichter bei den Bayernfans in unserem Team, da der andere Pep gegen die Borussen-Fohlen 3:1 verloren hatte. Toni ist halt  Erfolgstrainer Nr.1 in Deutschland mit legendärer Kabinenansprache und einem Zigarettenkonsum wie einst Luis Menotti. Die Kippe danach schmeckte ihm so gut wie uns das spendierte Bier, das noch durch eine Kiste gekühltes Stauder-Pils vom fairen Verlierer ergänzt wurde.

Also insgesamt trotz weiter Anfahrt ein schöner Fußballnachmittag. Die „Schwarzen“ haben die „Weißen“ entzaubert und insgesamt wieder eine geschlossene Mannschaftsleistung gezeigt. Und Christof Burkhoff drücken wir die Daumen für Tore in der nächsten Partie!

 
 Eddy als Co-Geschäftsführer besorgte den Gegner 

 


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