Spielbericht:10
Siege:09
Unentschieden:01
Niederlagen:00

 SV Rheurdt  -    Preußen Vluyn    (0 - 4)   1 - 9

Torschützen: Guido Szutarski 2, Hartmut Storkmeier, Marius Malik,
                   Adam Burkhoff, Timo Frankenbusch,Eddy Riefel,
                   Thomas Strach, Daniel Reichert

Bericht: Hartmut Storkmeier Spieleranzahl: 12 Grund: Asche

 Dunkle Regenwolken am Horizont! 

 

Es schien stürmisch zu werden. Jedenfalls vom Wetter her keine angenehme Aufgabe. Dementsprechend schwierig war es gewesen, eine Mannschaft für das am Wochenende verschobene Spiel in Rheurdt zusammenzutrommeln. Uwe T. hatte seine Jugend zu trainieren (und die Idee, dass dies von Norman M. übernommen werden könnte, stieß auf erhebliche Bedenken unserer Nummer 10 aus Sorge um die Zukunft unseres Nachwuchses!). Guido S. ließ auf vielseitiges Drängen die Arbeit zuhause liegen und das hat sich, wie sich bald herausstellte, auch gelohnt.

 Am Treffpunkt vereint. Tomek zeigte die Richtung an

Damit wären wir bei der ersten Halbzeit, die um 19 Uhr auf dem Aschenplatz angepfiffen wurde. Sie verlief geraume Zeit torlos, bis Edi sich zweikampfstark auf der rechten Seite durchsetzte und maßgerecht auf Guido flankte, der so sein erstes Kopfballtor in diesem Spiel erzielte. Es ging dann mit den Toren zügig weiter bis zum Halbzeitstand von 4:0 für Vluyn. Marius M. erzielte einen Treffer per Foulelfmeter, Guido einen weiteren Treffer mit dem Kopf (den er immer besser als Torwaffe einzusetzen scheint), Adam machte sein Tor wie gewohnt mit dem rechten Fuß nach brachialem Antritt, dem die Rheurdter nichts entgegenzusetzen hatten.

Heinz H., Guido und Teddy zogen erfolgreich im zentralen Mittelfeld die Fäden. Daniel R. reihte sich in die Liste der Torschützen ein und Heinz begann kameradschaftlich den Spielerwechsel nach etwa zwanzig Minuten, der nach einigen weiteren Stationen bei unserem Torschützenkönig Christoph B. aufhörte, der in der zweiten Hälfte in der Kabine verschwand. Was war der Grund? Polnisches „Wässerchen“ oder war ihm schwindelig geworden nach dem Tanz um den gegnerischen Torwart herum, der leider zu keinem Tor führte? Oder beides? Jedenfalls war er wohl nicht sauer, denn er genoss mit allen ausgiebig das Bier nach Spielende. Aber zuvor hatten noch Timo F. und Tomek S. das Runde im Eckigen untergebracht. Timo nach einem schönen Zuspiel aus dem Mittelfeld im Sturmlauf auf den gegnerischen Torwart zu, Tomek knallte den Ball aus kurzer Distanz, aber aus spitzem Winkel in den Giebel, sichtlich genervt, dass ihm zuvor der Ball über den Fuß gesprungen war. Das war der neunte Treffer. Zuvor konnte ich nach Zuspiel von Heinz den Ball in der rechten Torecke unterbringen (schon beängstigend, das zweite Tor in Folge und diesmal mit rechts). Edi hatte auch schon getroffen und beinahe noch einen zweiten Treffer gelandet, doch bevor er den Ball im leeren Tor unterbringen konnte, wurde er elfmeterreif daran gehindert. Der Pfiff blieb aus. Das war's!?

Nein, leider noch nicht! Denn Schnapper, der die meiste Zeit nur gefroren hatte, musste gegen Ende des Spiels erneut hinter sich greifen, weil er sich mit unserem Abwehrchef anscheinend noch immer nicht blind versteht. Oder eben „blind“! Die beiden bekommen auf der Mannschaftsfahrt vielleicht ein Doppelzimmer und einen Kommunikationstrainer. Da war Trost für unsern Torhüter in der Kabine nötig, den er immer bei Heinz findet, der diesen aber nach dem 1:0 von Atletico ebenso brauchte (da war dann Atze, der „Bayernfreund“ gefragt).

 Heinz to go

Norman M., mit Bier versorgt, war längst nicht mehr stinkig, dass er der Jugend nichts beibringen konnte (darauf wäre es ja nach Ansicht unserer 10 sowieso hinausgelaufen), hatte aber ein starkes Spiel absolviert und viele Zweikämpfe gewonnen. Sein Sturmlauf kurz vor Spielende war überaus tapfer, scheiterte jedoch an der Überzahl der Gegenspieler! Allen schmeckte das Geburtstagsbier vom nicht mehr traurigen Stefan F. (und Oma soll dir mal ein paar warme Fäustlinge stricken für „Tage wie diese“). Prost Schnappi!


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