Spielbericht:17
Siege:15
Unentschieden:00
Niederlagen:02

  Preußen Vluyn  -    FSV Duisburg  (2 - 3)     4 - 3  

Torschützen: Edy Riefel 2, Stefan Wippler, Krys Borth

Bericht: Hartmut Storkmeier Spieleranzahl: 14 Grund: Rasen

Heinzis Prognose „ das wird spaßig“ traf durchaus zu.

Denn das Spiel, das sich am Samstagnachmittag auf heimischen Rasen bei optimalen äußeren Bedingungen entwickelte
(abgesehen von der zum Teil holprigen Spieloberfläche), bot alles,
was zu einem Fußballspiel gehört: Tore, Emotionen, Spannung, Leidenschaft! Und am Ende faire Verlierer!

Toni konnte auf 13 Spieler zurückgreifen und einen kranken Kapitän, der aber seine Sporttasche mitbrachte und am Schluss zu seinem vermutlich kürzesten Einsatz in seiner Fußballkarriere kam (keine 90 Sekunden!
Aber Siegprämie gesichert!).

Begonnen wurde ohne Adam, der es nicht rechtzeitig zum Anpfiff schaffte
(für ihn spielte ich auf der rechten Position im Mittelfeld), im Tor Schnapper, davor Normen K., René und Timo F., im zentralen Mittelfeld Heinz (der heute die Spielführerbinde trug) und Krys (enorm zweikampfstark u. lauffreudig), links Tomek, hinter den Spitzen Wippi und im Sturm Edi und Christoph.
Auf der Bank Wolfgang Schlüter.

Der Gegner ließ sich von uns schnell unter Druck setzen und Krys bot sich nach wenigen Minuten über links in den Strafraum vorstoßend die erste große Torgelegenheit (leider ging der Ball flach am rechten Pfosten vorbei).
Nur wenig später hatte Heinz nach einer schönen Aktion von Wippi,
der den Ball geschickt durchließ, den ersten Treffer auf dem Schlappen,
doch auch er verzog knapp und schoss über den linken Torwinkel.

Eigentlich hätten wir also nach der Anfangsviertelstunde bequem führen können. Schließlich erzielte Edi den ersten Vluyner Treffer, indem er im Strafraum die Ruhe bewahrte und den Ball ins rechte obere Toreck schoss. Souverän gemacht!
Leider patzten wir kurz darauf hinten (Missverständnis zwischen Heinz und Christoph) und bekamen einen zu diesem Zeitpunkt völlig unverdienten Gegentreffer. Das zweite Mal musste Schnapper hinter sich greifen, als ein gegnerischer Stürmer geschickt freigespielt worden war und plötzlich vor ihm auftauchte. 

Auch den zweiten Vluyner Treffer konnte Edi für sich verbuchen. Doch wieder fiel nach einem schön geschossenen Freistoß (nicht unhaltbar) ein Tor für unsere Gegner, die bis dahin keine echten Torchancen hatten. Mit einem ärgerlichen 2:3 Rückstand ging es also in die Pause.

Nach dem Wechsel machte Adam auf dem rechten Flügel mächtig Dampf, von Heinz immer wieder schön in Szene gesetzt. Leider verpuffeten die Angriffe aufgrund ungenauer Flanken und einem starken Duisburger Schlussmann. Schließlich erzielte Wippi den längst überfälligen Ausgleich.

Nach einer guten Aktion im gegnerischen Strafraum, die nur durch ein Foulspiel an Heinz unterbunden werden konnte, gelang Krys im Nachschuss der verdiente Siegtreffer zum 4:3. Den Elfmeter hatte der Torwart mit einer Glanzparade abgewehrt, konnte aber den Ball nicht festhalten und so kämpften wir den Ball förmlich über die Linie. Dann zeigte Krys noch sein Temperament und geriet in einen nicht nur mit Worten ausgetragenen Streit mit seinem Gegenspieler. Richard Z. als Schiri und die Spieler beider Teams hatten alle Hände voll zu tun, dass schließlich alles gimpflich verlief und kurz darauf der Abpfiff erfolgte.

Eine wie erwartet sehr emotionale Partie, die wir schon viel früher für uns hätten entscheiden können. Festzuhalten bleibt ein starker Einsatzwille unseres Teams, das nach der Pause wieder zurückkam, ein  etwas angefressener Schnapper, Norman K., der seine Sache hinten ebenso wie Timo F. super erledigte und natürlich ein René, der die entscheidenden Bälle ablief und Marius glänzend vertrat, der nur für Sekunden auf dem Spielfeld erschien, aber alles wie gewohnt mit großer Gelassenheit hinnahm und sich das Bier nach dem Abpfiff schmecken ließ.

Übrigens kam auch Wolle zum verdienten Einsatz und konnte mit einem flachen Schuss am linken Pfosten vorbei zumindest eine kleine Duftmarke setzen. Christoph spielte mit viel Einsatz, aber glücklos.
Vielleicht hätte ihm in der Anfangsphase ein Zuspiel von Tomek, der in den gegnerischen Strafraum vorgedrungen war, gut getan, denn er stand frei, während Tomek die Chance nicht zum Tor nutzen konnte.
Doch davon abgesehen machte Tomek über links eine starkes Spiel und zeigte Teamgeist, als er für Wolfgang Platz machte.

Mit dem Abpfiff beruhigten sich die erhitzten Gemüter und es gab kein böses Wort mehr. Der Gegner, der einen guten Fußball zu spielen wusste, nur nach vorne keinen echten Druck aufbauen konnte, zeigte sich als fairer Verlierer.
Die Oldies Detlef Rentsch und Herbert Deiniko spendiereten dem Team noch eine zusätzliche Kiste Bier.
Im Namen der Alten Herren „Vielen Dank“ und Prost!


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