Spielbericht:06
Siege:04
Unentschieden:00
Niederlagen:02

   Preußen Vluyn -     SV Sevelen      (0 - 0)       1 - 0  

Torschützen: Timo Frankenbusch

Bericht: Hartmut Storkmeier Spieleranzahl: 14 Grund: Asche

Mühsamer 1:0 Sieg über den SV Sevelen

Heute schien die Sonne und 14 Spieler standen Toni Feuerbach zur Verfügung (unter ihnen Christof Grinz, der aushalf, und Frank Wieselhuber, dem die Fliesen ausgegangen waren). Es fehlten Timo Neumann und Adam. Und auch Kopfballungeheuer und Antreiber Guido musste wegen Knieproblemen pausieren.

Ein knochenharter und staubiger Aschenplatz erwartete die Mannschaften zum Heimspiel unter der Leitung von Herrn Brinkmann. Und Sand schien auch ins Getriebe unserer Startelf gekommen zu sein, denn es lief alles andere als rund im ersten Spielabschnitt. Zwar war der Ball schwer kontrollierbar auf diesem Untergrund, aber so viele ungenaue Zuspiele und unnötige Ballverluste mussten nicht sein. Nervosität und Unsicherheit führten dazu, dass trotz deutlich mehr Spielanteilen fast keine torgefährliche Situation zustande kam. Schischeck hatte aus kürzester Distanz eine Einschussmöglichkeit, doch schaffte er das schier Unmögliche, nämlich den Ball nicht im gegnerischen Tor zu versenken. Aber das war es schon (abgesehen noch von einem Distanzschuss von Heinzi, der aber Sevelens Torwart nicht wirklich Probleme bereitete). Glück hatte unser Team, das Schiri Brinkmann nicht auf den Elfmeterpunkt zeigte, als Sveni bei einer Rettungsaktion einen gegnerischen Spieler unsanft von den Beinen holte.

Im zweiten Durchgang kam zunächst Christof Grinz für Stoffel auf den Platz und spielte in der Verteidigung, während Beuthi ins rechte Mittelfeld rückte. Doch es blieb ein zäher Kampf, denn die Sevelener zeigten Kampfgeist und hohe Laufbereitschaft. Edi mühte sich redlich, ebenso wie Heinzi und Teddy im zentralen Mittelfeld. Wippi hinter den Spitzen bekam keine Gelegenheit abzuziehen und Christoph blieb vorne glücklos. Zu Recht ärgerte sich Tomek, dass er viel zu selten in Szene gesetzt wurde, der Ball lief durch die Mitte oder über rechts, allerdings wirkungslos.

Nur noch knapp 15 Minuten zu spielen und Toni wechselte noch einmal und brachte Wiesel hinter den Spitzen und mich auf der rechten Seite (für Christoph und Wippi).

Frank konnte mit rechts einen Schuss aufs Tor abgeben, der aber keinen Torerfolg brachte. Erst als Edi einen Freistoß überraschend kurz ausführte und die Flanke von rechts Strafraumschrecken Timo Frankenbusch erreichte, klingelte es endlich im gegnerischen Gehäuse und Timos Freudenschrei hat man wohl auch in Sevelen gehört.

 Timo F. der "Man of the Match" hatte gut lachen

Doch das war noch nicht alles an diesem warmen Nachmittag im Aschestaub an der Sittermannstraße. Kurz vor dem Abpfiff konnte eine Situation auf der linken Seite nicht souverän geklärt werden und so kamen Gegner und Ball bedrohlich in die Nähe unseres Fünfmeterraumes, bevor Marius mit resolutem, aber fairen Körpereinsatz den gegnerischen Spieler stoppte.

Und zum Entsetzen aller Vluyner zeigte Schiri Brinkmann nun auf den Elfmeterpunkt. Edi zeigte sich redselig, Marius fuchsteufelswild, doch der Unparteiische zeigte kein Erbarmen. Das wäre es also mit dem mühsam erkämpften Heimsieg gewesen, hätten sich nicht die Sevelener Spieler so sportlich gezeigt, auf den Elfer zu verzichten. Unmittelbar danach der Schlusspfiff. Geschafft! Ein Unentschieden wäre auch nicht gerecht gewesen, da Sevelen im zweiten Spielabschnitt keine Torchancen hatte. - Klar, dass das Bier auf der Treppe zum Clubhaus gut schmeckte und wir dem fairen Gegner eine Kiste Gerstensaft spendierten und noch zusammen mit ihnen den schönen Spätnachmittag genossen. Nur manchmal schüttelte einer unserer Spieler hin und wieder den Kopf angesichts der spielerisch miserablen Vorstellung an diesem Tag.

Toni störte es nicht, ihn freute die gelungene Auswechslung, was halt einen alten Trainerfuchs auszeichnet! Prost 'Pep'!

 

GS-Bilder zum Tag folgen....server problems


Datenschutzerklärung