Bericht von der Tour ins Schwobenländle 2019!

von Hartmut St.

 

Insider wissen, dass Timo Neumann, unser „Schwabenpfeil“,
eigentlich ein Hohenloher ist,
was uns aber alles viel zu kompliziert erscheint.

 Timo N. unser Schwabenpfeil

Dazu ist er ja auch Fan eines schwäbischen Vereins mit durchwachsenem sportlichen Erfolg
(dafür werden die Eintrittspreise jährlich immer günstiger, Timo!).

Die Anfahrt glückte wider Erwarten ohne Navigationsprobleme unseres Heimatverteidigers am Steuer
(da saß nämlich Timo F., während der Hauptmann vermutlich schlief).

Fast gleichzeitig erreichten wir mit zwei Autos Wolpertshausen unweit von Vellberg.
Eine super Unterkunft mit einem Strandkorb vor der Tür,
der gern von nächtlichen Herumtreibern zum Ausschlafen eines kleinen Schwipps genutzt wurde
(Namen dürfen hier natürlich nicht erwähnt werden).

Ein großer Tisch lud sofort zu einem kühlen Trunke ein,
den ein sehr freundlicher und reisenden Fußballern gewogener
Wirt den von der Fahrt Erschöpften reichte.

Das ging eine Weile so, bis es zum Weinfest nach Vellberg ging. Dort begleiteten wir den Einzug einer Trommler- und Fanfarentruppe, was sicher das Herz unseres tapferen H.
höher schlagen ließ.

Timo hatte wie bei allen unseren Touren ins Schwobenländle alles super vorbereitet, sodass der Wein in Strömen durch die sonst
nur Bier gewöhnten Kehlen floss.

Dazu spielte eine bayrische Band ein munteres Potpourri von Westerhagen bis zur Spider Murphy Band bis nach Mitternacht.

Ein tolles Feuerwerk sahen die,

deren Augen nicht schon zu getrübt oder zugefallen waren
(dazu gehörte nachweislich nicht unser tapferer H.).

Im Gegenteil er organisierte vorbildlich und dankenswerterweise den Getränkenachschub, auch einen relativ geordneten Rückzug durch Taxis einschließlich einer Nachhut,
die noch einen fürsorglichen Taxifahrer in den frühen Morgenstunden fand und im besagten Strandkorb vor verschlossener Tür nächtigte.
Bodo D. half ihm um 7 Uhr ins Bett zu kommen.

Timo kam am Morgen, um nach dem Rechten zu sehen.

Wir befanden uns mitten in der Vorbereitung auf das Spiel
gegen Timos Heimattruppe.

Klausi meinte,
dass Bier allein nicht ausreichen würde, um einen Sieg davonzutragen, und besorgte klare Getränke,
was unsere Nummer 10 aufleben ließ.

Am Nachmittag brannte die Sonne unbarmherzig und uns kamen die ersten Zweifel, ob die Vorbereitung vielleicht nicht doch zu intensiv war.
Klausi im Tor, Krys im Mittelfeld und noch einige andere hätten eigentlich nur mit einer stark getönten Brille spielen können.

Aber was soll's!

Auffällig trotz Promille unser Beuthi,
der Pirouetten drehte wie selten im nüchternen Zustand.
Krys hatte dagegen mehr mit den körperlichen Defiziten einer langen Partynacht und zu wenig Schlaf zu kämpfen.

Alle hielten wacker durch, trotzdem kassierten wir unsere erste knappe Niederlage auf Timos alter Wirkungsstätte.
Er und sein Bruder schenkten uns allein drei der vier Gegentreffer ein, Papa Neumann am Spielfeldrand konnte mit seinem Nachwuchs zufrieden sein.

Uns primte die Niederlage nicht wirklich, weil wir nach dem Abpfiff für unser Durchhalte- und (wörtlich!) Stehvermögen
vom Gegner noch auf dem Platz mit reichlich gut gekühltem Bier versorgt wurden.

Und eigentlich schmeckte es wieder!

Nachzutragen noch, dass unser Hauptmann von N-V ein sehenswertes Tor aus der eigenen Hälfte über den zu weit vor dem Tor stehenden gegnerischen Torhüter erzielte
(nüchtern gelingt ihm das sicher nicht so schnell wieder).

Ferner dass Bodo D. trotz langer Pause eine klasse Partie bot und Klaus S. im Tor mit Paraden bewies, dass ihm ein paar Promille so schnell nicht aus dem Gleichgewicht bringen.

Geleitet wurde das Team vom am Spielfeldrand sitzenden Couch für Mannschaftsfahrten Michael Bönisch, der trotz kaputter Schulter dabei war u. Ruhe ausstrahlte.

Abends wieder in Vellberg ein ähnliches Szenario wie am Vorabend, Heinzi zeigte keine Spur von Ermüdungserscheinungen und so standen schließlich wieder alle auf den Bänken,
so lange sie konnten.

Ein ganz herzliches Dankeschön an Timo Neumann,
seine alten Mannschaftskameraden sowie seiner sympathischen Familie für die Einladung zum Weinfest in Vellberg, zum Freundschaftsspiel (im wahrsten Sinne des Wortes) und das anschließende Grillen mit insgesamt zehn Spielern unseres Teams!

PS: Nur das mit der Niederlage gibt es beim nächsten Aufeinandertreffen zu klären
(aber ob dann die Vorbereitung anders ausfällt,
bleibt mehr als fraglich!).

Mit freundlichen Grüßen
Hartmut


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