Spielbericht:23
Siege:17 
Unentschieden:04 
Niederlagen:02 

 FCR Duisburg  -  FC Neukirchen-Vluyn  (2 - 2)   3 - 2

Torschützen: Stephan Wippler, Thomek Strach

Bericht: Hartmut Storkmeier Spieleranzahl: 13 Grund: Kunstrasen 

Wirklich, es fühlte sich nach dem Abpfiff nicht wie eine Niederlage an.

Aber natürlich war es eine!
Zwar eine denkbar knappe und aufgrund einer Fehlentscheidung,
weil der Einwurf, der zur entscheidenden Ecke für Rumeln und zum Kopfballtor der Gastgeber führte, eindeutig für uns gewesen ist.
Und das in der vorletzten Spielminute!

Wir kamen nach einigen Absagen mit 13 Spielern an.
Unter ihnen Anel P., der für Eddy im Sturm neben Wippi von Beginn an spielte. Die erste Viertelstunde gehörte uns, doch ohne zählbaren Erfolg.

Adam B. marschierte über die rechte Seite und brachte immer wieder den Ball
gefährlich vors Tor. Im Mittelfeld waren Heinz und Krys die Antreiber.
Hinten spielte als Libero der wieder genesene René B. und neben ihm Normen K. und Bernd K.
Als Krys bei einer Ecke für uns etwas aufgerückt war und Normen seinen Gegenspieler aus den Augen verlor, kassierten wir ein klassisches Kontertor.
Ärgerlich!

Unser Käpten Marius M. war wie letztes Spiel fürs Team ins Tor gegangen,
konnte aber das 1:0 nicht mehr verhindern.
Es folgten weitere wütende Angriffe aufs Rumelner Tor und schließlich erzielte Wippi nach Vorarbeit von Adam den verdienten Ausgleich.

Das Spiel gestaltete sich weiter leidenschaftlich, leider hatte die Schiedsrichterin nicht immer den Überblick,
was natürlich Gemecker zur Folge hatte.

Heinz H., dem seine Verletzung anzumerken war, sich aber trotzdem quälte, keinen Zweikampf scheute und der sich um die Aufstellung gekümmert hatte, wechselte noch vor der Pause mit Eddy auf der Bank.

 Interimstrainer Heinz H. leider angeschlagen

Wieder war es Adams Vorarbeit über die rechte Seite,
die uns die Führung durch Tomek bescherte.

Rumeln ließ sich nicht beeindrucken und hielt weiter dagegen.
Noch vor dem Halbzeitpfiff kassierten wir den zweiten Gegentreffer.
Wieder war alles offen.

Im zweiten Durchgang stellten wir um.
Mein Einsatz war allerdings rasch wieder beendet: einen Pressschlag hat mein altersschwaches linkes Knie nicht mehr ausgehalten (genauer der Meniskus).
                                        
  Hartmut St., Schreiber mit Meniskus

Unsere Feldüberlegenheit konnten wir nicht in klare Torchancen verwandeln. Nicht ohne kleine Nickeligkeiten, aber auch mit viel Einsatz und Geschick verstand es der Gegner uns vom Strafraum fernzuhalten.

Anel hatte noch eine gute Kopfballchance, das war's. Nach dem 3:2 für Rumeln hatten wir nur zwei Minuten Spielzeit, dann erfolgte der Abpfiff.

Dass der Rumelner Spieler, der das Kopfballtor erzielte, auch der Spieler war, der wenig sportlich den Irrtum der Schiedsrichterin ausnutzte,
sollte uns weiter daran erinnern, dass Fairplay und gegenseitiger Respekt für unseren Sport wichtiger ist als das Gewinnen eines umkämpften Spiels.


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