Spielbericht: 05
Siege: 04
Unentschieden: 00
Niederlagen: 01

 FCR Duisburg  -  FC Neukirchen-Vluyn  (0 - 4)  0 - 4

Torschützen: Adam Burkhoff 2, Heinz Hüsch, Krys Borth

Bericht: Hartmut Storkmeier Spieleranzahl: 13 Grund: Kunstrasen

Das sah mal wieder richtig übel aus:
Die Frage „Wer ist Samstag dabei?
beantworteten viele mit „Ich bin raus!“ -Schade, denn sie haben was verpasst!

Zu unserem Glück meldeten sich sowohl der verletzte Heinz H. als auch Kapitän Marius M., der eine Eisenstange schwer beschädigte und deshalb am Kopf genäht werden musste, zum Spiel mit gepackter Tasche.
Dazu kam nach Anpfiff noch Claudio D., sodass wir mit Wolle Schlüter schließlich 13 Spieler waren.

Die Aufstellung besorgte Heinzi und er machte schon mal alles richtig,
indem er Patrick N. auf die Manndeckerposition stellte.
Er machte sein bisher bestes Spiel bei den AH und war nach den ersten Orientierungsproblemen auf der ungewohnten Position ein feste Größe in der Defensive, vereitelte noch mit großem Körpereinsatz die letzte Einschussmöglichkeit der Rumelner und erhielt nach dem Abpfiff zu Recht viel Lob von seinen Mannschaftskameraden.

 Patrick N. zeigte Flexibilität und Vielseitigkeit

Marius stand im Tor
(Kopfbälle als Abwehrchef wären wohl wenig förderlich gewesen), dankenswerterweise hatte auch Uwe H. seine Tasche trotz Erkältung und Schmerzen in den Knochen mitgebracht und hätte sich sonst ins Tor gestellt.

Unweigerlich muss man an die nicht beruflich verhinderten oder verletzten Spieler in unserem nominell großen Kader denken, die um 15.30 Uhr lieber die Konferenz gucken oder anderes vorziehen, als im Team zu stehen.
Egal,
die heute da waren, haben es sicher nicht bereut.
Denn Rumeln ließ sich zwar von uns in den ersten Minuten buchstäblich überfahren mit zwei Toren von Adam B., eins davon fein eingeleitet
von Anel P. 6', das zweite nach Vorarbeit von Eddy 9',
doch ist das Team der „Old Gents“ bekannt dafür,
nicht aufzugeben und bissig bis zum Abpfiff zu kämpfen.

So auch heute, was uns in der zweiten Spielhälfte noch erheblich zu schaffen machte. Doch vor dem Halbzeitpfiff hatten wir das Spielgeschehen dank des starken Mittelfelds  und der von Beuthi exzellent geführten Defensive fest im Griff. Anel zeigte heute seine besondere Qualität mehr als Teamplayer denn als Einzelakteur, Krys ist jemand mit Biss und spielerisch vielfältigen Möglichkeiten und Heinz bleibt der Motor und Taktgeber im zentralen Mittelfeld
(und das auch mit faustdick geschwollenem Fußknöchel!).
Beide reihten sich mit Treffern verdient in die Liste der 
Torschützen ein,
Heinz nach Flanke von Eddy mit einem sehenswerten Kopfball.
Adam schoss noch knapp am leeren Tor vorbei, Anel zögerte zunächst im Strafraum, um es dann noch mit der Hacke zu probieren,
wir hätten also auch 5:0 oder 6:0 führen können.

Im zweiten Durchgang kam zunächst Claudio für mich auf die rechte Position im Mittelfeld, später Wolle für Eddy im Angriff.
Rumeln kam motiviert aus der Kabine und konnte uns immer mehr das Spiel aus der Hand nehmen.

Marius musste mit einer schönen Parade einen Flachschuss um den Pfosten lenken. Er machte seinen Job wieder mit der ihm eigenen Ruhe und Souveränität. Chapeau!
Wenn's ganz brenzlig wurde, war Beuti im letzten Moment noch da und Teddy hielt wie immer mit hohem Laufeinsatz Heinz und Anel den Rücken frei.

 Rene B.                        Daniel R.

Die Rumelner hätten dennoch das Ergebnis in ihrem Sinne verbessern können, doch scheiterten sie an ihrem eigenen Unvermögen.
Daraus resultierte Frust, der sich am Schluss entlud, als Claudio mit großem Einsatz, aber fairen Mitteln im Strafraum eine dicke Rumelner Torchance zunichte machte und der Spieler lauthals einen Elfmeter forderte.
Es dauerte, bis sich die Gemüter beruhigten und dann wurde von Schiedsrichterin Wallraff abgepfiffen.
Den Rumelnern kam noch der Dampf aus den Ohren, als wir unter der Dusche standen. Verständlich, denn sie hatten uns in der zweiten Hälfte stark unter Druck gesetzt und sich nicht belohnen können.
Dennoch fair verlieren zu können steht jedem Team besser als nachzukarten. Und die Rumelner sind ein starker Gegner, mit dem man sich gerne misst.

Nach den ungünstigen Vorzeichen hatten nicht wenige von uns damit gerechnet, dass wir mit einer Klatsche nach Hause kommen.
Das es nicht so kam, liegt an der besonderen Geschlossenheit und Kameradschaft unseres Teams auf dem Platz und danach beim Bier
(Heinzi spendierte gutgelaunt und fast ohne Schmerzen die nächste Runde).

    


Fazit: Marius kann die Null, Schnapper wird sich anstrengen müssen. Prost AH!


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