Spielbericht: 24 Siege: 20 Unentschieden: 03 Niederlagen: 01

 MSV Moers  -    Preußen Vluyn   (1 - 3)    1 - 7 

Torschützen:  Eddy Riefel 3, Christoph Burkhoff 2, Stefan Werners, Lolek

Bericht: Hartmut Storkmeier Spieleranzahl: 12 Grund: Asche

7:1 Erfolg gegen den MSV Moers

Nur 12 Spieler versammelten sich vor dem Auswärtsspiel
in Meerbeck.
Darunter aber gleich zwei Torhüter.
Sven ging in den Kasten, Klausi nahm bereitwillig
auf der Ersatzbank Platz,
die zunächst ungewohnt leer war dann aber von
Wolfgang Schlüter,
dem leisten-lädierten Heinzi und anderen Fans der Vlyner
Alten Herren aufgefüllt wurde.

 (Wolfgang bereits lange Zeit verletzt)
 

Sie sahen ein torreiches Spiel,
das für uns zunächst schlecht verlief.
Denn nach nervösem Anfang ging der Gastgeber mit einem
Picke-Schuss von der Strafraumgrenze ins lange linke Toreck
in Führung.

Sven war machtlos,
vorausgegangen war ein kurzes mentales Durcheinander
auf der linken Seite getreu dem Motto
"Nimm du ihn - ich hab ihn sicher".

                   (Sven Legler war machtlos)

Aber kein Gemecker folgte,
sondern nur ein "Mund abwischen und weiter".
Unser Sturm-Duo übte mächtig Druck aus und zwang die
generische Hintermannschaft zu Fehlern.
So erkämpfte Edi den Ball und Christoph konnte das kluge
Zuspiel ohne Mühe flach zum Ausgleichstor verwerten.

 

Damit wären wir
beim polnisch-stämmigen Duo "Lolek & Bolek".
Denn hinter den Spitzen arbeitete unermüdlich ein Spieler,
der namentlich im Spielbericht nicht genannt werden wollte,
aber eben über verwandtschaftliche Beziehngen
zu unserem Stammknipser verfügt u. ähnliche Hobbys
wie dieser pflegt
(muss sich dabei um den Konsum eines in Polen weit
vebreiteten Getränk handeln).
Aber nicht nur den beiden,
der gesamten Mannschaft gebührt der Verdienst, dass dieser
Samstagnachmittag für die Meerbecker-Mannschaft weiter
unerfreulich verlief.
Es wurde gekämpft und gespielt und zur Halbzeit stand es
bereits 3:1 durch zwei Tore unseres "Sherriffs" Edi.

(Eddy Riefel. 3facher Torschütze) 
 

Die zweite Halbzeit hatte noch nicht lange begonnen,
da ging es mit einem Treffer weiter,
den Claudio, das "Kabinen-Luder" 

mit makellosem Körperbau,
klasse vorbereitet hatte:
geschickte Körpertäuschung an der Mittellinie,
anschließender Doppelpass und scharfe, 
präzise Hereingabe von der rechten Außenlinie
und im Fünfer konnte Sefan Werners aus kurzer Distanz
das 4:1 markieren.
Es folgte die Glanztat unseres Keepers,
der seinen ebenfalls respektablen Körper einsetzte,
um einen Elfmeter zu halten, der vom linken Pfosten
abgeprallt war,
und vielleicht auf dem einzigen Fehler eines unserer
Abwehrspieler beruhte.
Steini hatte im Strafraum humorlos einen gegnerischen
Stürmer zu Fall gebracht,
dessen Wehklagen Gehör beim Schiri fand.
Dieser pfiff, aber es war vertretbar.

Sonst gab es für die gegnerischen Stürmer nicht viel Freude. 
 

Rene, Steini und Claudio, wenn er nicht gerade Tore
vorbereitete und sich weiter vorne rumtrieb,
ließen nichts anbrennen.

(Detlef Steininger - humorlos ?)

Der Geger war auch nicht stark genug,
den Vlyuner Sieg noch zu verhindern.

Lolek traf noch mal nach "Zucker-Doppelpass" im Strafraum
und Bruder Bolek noch zweimal.
Von den Toren hatte Bodo noch eins durch ein schönes
Zuspiel über die Verteidiger hinweg vorbereitet.
Um so lieber ließ er nach dem Abpfiff das bekannte
"Ollemann..." erklingen,
worauf seine Kiste und die des bis um Ende fairen Gegners
ausgetrunken wurde. 
Es hatte Spaß gemacht und Befürchtungen,
es könnte heute nicht zum Sieg reichen,
hatte der Erfolgstrainer Toni schon vor Spielbeginn
in den Wind geschlagen.
Ihm schmeckte die "Zigarette danach" wie so oft.

 


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